Lichtquellenchaos Teil 1 – Halogen- und LED-Lampen

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Wer hier zweimal lesen musste, ist sich anscheinend noch nicht der Vielfalt der vielen verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten einer Küche im Klaren. Damit du aber nicht ratlos im Baumarkt stehst oder bei deinem Beratungstermin nicht den Kopf verlierst, geben wir dir einen kurzen Überblick der möglichen Leuchtmittel in deiner Küche.

Hier ist Teil 1 mit folgenden Möglichkeiten der Beleuchtung:

Die Halogen-Lampe

Stromfresser oder doch eine Alternative?

Diese Lampenart kennen die meisten, denn sie ist weltweit verbreitet und gilt als ein häufig verwendetes Leuchtmittel, obwohl sie nur etwas effizienter als eine Glühlampe ist. Halogen an sich bezieht sich auf das Plural des Wortes und damit sind Halogene – also eine Elementgruppe gemeint – zu der beispielsweise Fluor, Brom oder Chlor gehören.

Bei einer Glühlampe wird der Glaskörper ebenfalls mit Brom oder Jod gefüllt, daher unterscheiden sich die beiden Leuchtmittel nicht grundlegend. Einziger Unterschied ist, dass die Halogenlampe etwas mehr Lichtausbeute bei gleichem Stromverbrauch generiert und vielseitiger einsetzbar ist als die Glühbirne. Dennoch aber ist ihre Energieeffizienz nicht annährend so sparsam wie von einer LED Lampe oder anderen Energiesparlampen. Außerdem gibt es auch ab 2018 folgendes zu beachten:

Aufgepasst – das Halogenlampen-Verbot

Zwar wurde das Verbot nicht wie geplant schon Ende 2016 umgesetzt, soll aber laut EU-Parlament bis September 2018 in Kraft treten. Dabei werden nahezu alle Hochvolt-Halogenlampen aus unseren Geschäften verbannt. Einzig Lampen mit r7s– und G9-Fassung und mit mindestens Energieklasse C sowie andere energiesparende Halogenlampen mit mindestens Klasse B dürfen noch verkauft werden.

Das Ziel dieses Verbots dient unserer Umwelt, denn ein Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs lässt sich auf Beleuchtung zurückführen. Die Zukunft liegt dabei definitiv bei der LED Lampe, bei der sich im Vergleich zu normalen Glühbirnen bis zu 90 % des Stromverbrauchs einsparen lassen und der damit verbundene CO2-Ausstoß reduziert werden kann.


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Die LED Lampe

Leuchtmittel mit Zukunft

Das Buchstabenkürzel LED lässt sich auf Light Emitting Diode – also Lichtdiode –zurückführen. Sie sind aufgrund ihrer Energieeffizienz sehr beliebt und gelten als das Licht, dem die Zukunft gehört.

Ihre Funktion basiert auf einem Halbleiterkristall, der aus einer elektroarmen und einer elektroreichen Schicht besteht. Bei Spannung wandern die Elektronen und es kommt zu einem physikalischen Vorgang (genannt Rekombination), der die Diode zum Leuchten bringt.

LEDs gibt es dabei in vielen Farben, lediglich weißstrahlende Dioden gibt es nicht. Dafür muss ein Leuchtstoff verwendet werden, der die blauen LEDs zu weißem Licht mischt.

Für die Küche eignen sich Leuchtstoffröhren meist sehr gut als indirekte Beleuchtung oder als stimmungsvolles Licht. In vielen Farben lässt sich dieses als Design-Element in den Möbeln integrieren und verleiht deiner Küche einen modernen Ausdruck.

In unserem Teil 2 gehen wir noch näher auf Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen ein und bringen etwas mehr Licht in das Lichterquellenchaos

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