Lichtquellenchaos Teil 2 – die Leuchtstoffröhre und Energiesparlampe

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Im Chaos der vielen Leuchtmittel widmen wir uns in unserem zweiten Teil der Leuchtstoffröhre und der Energiesparlampe, welche schon seit längerem in aller Munde sind. Gehört haben wir diese Namen schon alle, doch wo liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen Lampen?

(Den 1. Teil unseres Lichtquellenchaos findet ihr hier!)

Die gute alte Leuchtstoffröhre

Eigentlich ist diese genau das, was wir uns unter einer klassischen Lichtröhre vorstellen. Zwar mag diese etwas aus der Mode gekommen sein oder wird meist geschickt unter Möbeln versteckt, doch in letzter Zeit erlebt diese Lampenart eine Renaissance. Sie ist eine Weiterentwicklung der Gasentladungsröhre und schon seit knapp einem Jahrhundert in Verwendung.

Der Unterschied zur Glühlampe ist der Hohlkörper, welcher anstelle des Einsatzes von Glasfäden mit einem Gas befüllt wird. Früher waren diese Gase meist Argon oder Neon, die durch Spannung zum Leuchten angeregt wurden. Sehr interessant dabei ist die Tatsache, dass diese Edelgase in unterschiedlichen Farben leuchten – so ist Argon blau, Neon rot oder Natriumdampf beispielsweise gelb.

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Wer seine Augen aber schonen möchte, muss nicht zwingend auf bunte Farben in der Küche zurückgreifen. Durch eine fluoreszierende Beschichtung wird UV-Strahlung aus dem Gas absorbiert und als weißes Licht wieder abgegeben.

Wer aber die bereits erwähnten neu inszenierten Leuchtstoffröhren verwenden möchte, kann seiner Küche damit einen Retro-Touch verleihen. Sehr beliebt sind zum Beispiel Leuchten, die an Coffee Shops von früher erinnern.

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Energiesparlampen – die Zukunft unserer Leuchtmittel?

Wer seine Küche umweltbewusst und stromsparend ausstatten möchte, sollte unbedingt zu einer Energiesparlampe greifen. Der Begriff umfasst alle Glühlampen, die darauf ausgerichtet sind, deutlich weniger Energie zu verbrauchen.

Sehr häufig bezeichnen wir aber auch Kompaktleuchtstofflampen als solche. Diese sind im Grunde Leuchtstoffröhren, die oftmals sehr klein, schmal und gebogen oder gewedelt aussehen. Praktischerweise nehmen diese dann weniger Platz ein und sehen optisch auch noch aus wie eine Glühbirne Durch das Schraubgewinde können sie auch wie eine verwendet werden.

Am schnellsten erkennst du eine solche Energiesparlampe, wenn diese etwas länger braucht, um kräftig zu strahlen, denn das Leuchtstoff anregende Element muss erst zu einem entsprechenden Gas verdampfen. Blicken wir aber auf den reduzierten Stromverbrauch, können wir damit wohl leicht leben, denn diese Kompaktleuchtstofflampen verbrauchen tatsächlich bis zu fünf Mal weniger Energie als unsere herkömmlichen Glühlampen.

Den einzigen „Nachteil“ finden wir am Preisschild, wobei sich das bei der versprochenen Lebensdauer wieder rentieren sollte. Möchtest du also umweltschonender beleuchten, darf es manchmal die etwas teurere Energiesparlampe sein.

Wir hoffen, dass wir mit unserem zweiten Teil wieder etwas mehr Licht ins Chaos der Leuchtmittel gebracht haben und du im Baumarkt sofort mit deinem Wissen über LED, Halogenlampen oder Glühbirnen brillieren kannst.

Hier geht es zum 1. Teil unseres Lichtquellenchaos (LED- und Halogenlampen)

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