Tipp – Kräuter fürs ganze Jahr!

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Wir lieben herrliche Kräuter – auch im Winter.

Nichts verfeinert ein Gericht so sehr, wie frische Kräuter direkt aus dem Garten. Damit ihr von nun an den herrlichen Duft des Sommers auch mit in den Winter nehmen könnt, haben wir ein paar Tipps für das Haltbarmachen von Oregano, Thymian und Co.

Vorschlag 1: Trocknen

Möchtet ihr Kräuter zum Kochen oder für Salate verwenden, empfehlen wir, die Kräuter zu trocknen. Dafür eure Schätze aus dem Garten möglichst langstielig abschneiden, gründlich waschen und vorsichtig trocken tupfen. Danach bindet ihr sie als Bündel an den Stängel zusammen und verknüpft die Enden mit einem Küchenzwirn.

Achtung: Kräuter vor dem Trocknen niemals hacken, denn sonst würden sie ihr wertvolles Aroma verlieren. Daher erst beim Kochen zerkleinern.

Im Anschluss das Bündel kopfüber in einem warmen und dunklen Raum aufbewahren. Nach circa zwei Wochen sind eure Kräuter vollständig getrocknet. Damit sie lange durch den Winter kommen, solltet ihr sie in einem geschlossenen und lichtundurchlässigen Gefäß aufbewahren.

Empfohlene Kräuter: Rosmarin, Oregano, Thymian, Majoran und ähnliche.


Vorschlag 2: Einfrieren

Kräuter mit weichen Blättern eignen sich zum Tiefkühlen am besten. Dafür die Auserwählten frisch ernten, waschen, trocknen und kleinhacken.

Tipp: Minzeblätter solltet ihr jedoch nicht schneiden, um ihr einzigartiges Aroma zu behalten. Daher die Blätter an den Zweigen lassen und im Ganzen einfrieren.

Die Portionen könnt ihr natürlich selbst bestimmen. Dafür entweder die Kräuter einfach in einem Einmachglas einfrieren oder bereits portionsweise in einer Eiswürfelschale. Hierfür gebt ihr die frisch gehackten Kräuter mit einem Schuss Wasser in eine Eiswürfelschale. So habt ihr sofort die perfekte Menge zum Kochen oder Verfeinern.

Empfohlene Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, Dill und ähnliche.


Vorschlag 3: Pesto

Die Italiener wissen einfach, wie sie ihre wertvollsten Schätze aus dem Garten bestmöglich konservieren. Mit Pesto zaubert ihr auch in den kalten Wintermonaten italienischen Sommer auf eure Teller. Dafür einfach Basilikum verwenden, denn dieser wird beim Trocknen oder Einfrieren schnell braun.

Anleitung:

  • Basilikum waschen, trocknen und Blätter abzupfen.
  • Pinienkerne rösten, Knoblauch hacken und Parmesankäse würfeln.
  • Alles zusammen mit Meersalz mörsern und in ein Glas geben.
  • Das Glas mit Öl auffüllen, bis die typisch cremige Pesto-Paste entsteht.

Buon appetito!


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Vorschlag 4: Einlegen

Wir bleiben bei der öligen Angelegenheit: Beim Einlegen in Öl oder Essig könnt ihr entweder Kräuter haltbar machen oder der Basis eine Kräuterwürze verleihen.

Für das Haltbarmachen einfach getrocknete Kräuter in ein Glasgefäß geben und nur mit so viel Öl begießen, dass die Blätter knapp bedeckt sind.

Achtung: Die verwendete Speiseölart kann eventuell den Geschmack etwas verändern.

Füllt ihr den Behälter jedoch komplett mit Öl oder Essig auf, entsteht ein herrliches Kräuter-Öl, beziehungsweise -Essig, mit dem ihr jeder Speise oder Salat einen aromatischen Kick verleiht. Wichtig ist nur, den Essig an einem kühlen Ort aufzubewahren, während das Öl ruhig Platz an einem sonnigen Fenster finden darf.


Vorschlag 5: Kräutersalz

Kräutersalz ist eine wunderbare Möglichkeit, um Kräuter zu konservieren.

Zwei Möglichkeiten bieten sich hierfür an:

  1. Frische Kräuter waschen, etwas abtrocknen und fein hacken. 5 bis 7 Teile Kräuter mit  1 bis 2 Teile Salz mischen und einige Tage auf einem Teller oder Backblech trocknen lassen, in wiederverschließbare Gläser füllen.
  2. Getrocknete Kräuter zerreiben oder hacken, mit ausreichend Salz vermengen (1 Teil Kräuter, 7 Teile Salz) und in kleine, lichtgeschützte Kartons oder Papiertüten abfüllen.

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