Retro-Held: Der Schnellkochtopf kehrt zurück!

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Mythos Kelomat & Co: Wir klären auf!

Unsere Omas haben auf den Schnellkochtopf geschworen während er heute immer mehr in die hintere Ecke der Küchenregale rückt. Der Mythos um schwierige Handhabung hält sich vor allem bei den jüngeren Generationen. Wieso dieser spezielle Topf aber gerade seine Renaissance erlebt, verraten wir euch gerne.

Mehr als nur ein Küchenhelfer

Zwar hat der Schnellkochtopf über die Jahre seine vorderste Position in der Küche verloren, doch langsam kämpft er sich durch seine zahlreichen Vorteile wieder an die Front. So ist nicht nur das Kartoffelkochen im Handumdrehen erledigt, auch Rindfleisch, Gulasch und Co sind blitzschnell zubereitet. Langes Stehen am Herd gehört wieder der Vergangenheit an, denn altbewährte Gerichte wie Schweinebraten oder Schmorgerichte stehen in weniger als einer Stunde am Tisch. Neben dieser unschlagbaren Zeitersparnis spart ihr auch noch Energie und zugleich auch bares Geld. Und – als ob das noch nicht alles wäre – garantieren wir euch auch Vitamine und Mineralstoffe, die beim Garen mit diesem Wunder-Kochgeschirr erhalten bleiben.

Zu kompliziert? Alles halb so schlimm…

Für einen Schnellkochtopf müsst ihr kein Haubenkoch sein, dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Mit unseren Tipps klappt das Kochen mit einem Kelomat oder ähnlichem aber garantiert.

Tipp: Hat euer Kochgeschirr schon ein paar Jahre auf dem Buckel, solltet ihr es vor der Verwendung unbedingt auf Risse oder Dellen überprüfen. Auch die Gummidichtung am Deckel verlangt eure Aufmerksamkeit. Ist diese nämlich spröde oder beschädigt, kann sie dem Druck nicht mehr standhalten.

So richtig Druck machen

Der große Unterschied zu einem herkömmlichen Topf ist bei einem Schnellkochtopf der Druck im Inneren. Das Geheimnis liegt dabei in der Physik: Wasser kann unter großem Druck höhere Temperaturen erreichen, bevor es zu Sieden beginnt. Zugleich verdampft nur eine geringe Menge an Wasser, wodurch es in einem Schnellkochtopf weitaus heißer wird, als in einem normalen Topf, bei dem Dampf viel schneller entweicht und Wasser bereits bei 100° C siedet.

Achtung: Vor dem Öffnen muss der Druck unbedingt abgelassen werden. Moderne sowie ältere Modelle haben hierfür einen eigenen Knopf, damit das Gerät sicher geöffnet werden kann.

Bei dieser Art des Kochens spart ihr nun aber nicht nur Zeit sondern auch Energie. Kocht ihr mit einem normalen Topf, muss der Herd ganze Arbeit leisten, um die Dampfproduktion aufrechtzuerhalten. Der verschlossene Deckel eines Schnellkochtopfs hingegen behält die Hitze und lässt sie nicht entweichen.

Gaggenau MHK Küche

Flex-Induktionsfeld für echte Profis

Gaggenau Induktionskochfeld MHK Küche

Wollt ihr aber so richtig sparen, können wir euch ein Induktionskochfeld von Gaggenau sprichwörtlich wärmstens ans Herz legen. Durch die einfache elektronische Regelung in zwölf Stufen sowie die Booster-Funktion werden Töpfe nicht nur schneller heiß, sondern die Temperaturen lassen sich auch perfekt regeln. Nutzt ihr eine Pfanne, hilft die Bratsensor-Funktion für eine optimale Temperaturregelung. Zudem finden wir auch die rechteckigen Kochflächen besonders innovativ, denn so seid ihr beim Kochen noch flexibler. Eine Stoppuhr sowie ein Kurzzeitwecker lassen euch nichts mehr anbrennen – praktischer geht’s wohl kaum.

www.gaggenau.com

Auf Nummer sicher gehen

Prinzipiell kann nichts schiefgehen. Nachdem der Topf unter einem enormen Druck steht, gibt es bei allen Modellen ein Sicherheitsventil, welches im Notfall Druck ablässt. Zeitgleich reguliert es aber auch das Topfinnere. Zischt und pfeift es also während dem Kochen könnt ihr beruhigt sein, denn so wird der maximal zulässige Druck geregelt. Zugleich ist dies ein Zeichen für euch, die Herdplatte oder das Induktionskochfeld herunterzuschalten, um Druck abzubauen und Energie zu sparen.

Der Schnellkochtopf – ein wahrer Alleskönner

Wir können von einem Schnellkochtopf gar nicht genug schwärmen. Egal ob Gulasch, Eintopf, Gemüse, Fisch oder Rindfleisch – alle Gerichte lassen sich einfach und blitzschnell zaubern. Lediglich bei den Beilagen scheiden sich die Geister. Prinzipiell könnt ihr auch Reis und Nudel darin zubereiten, jedoch besteht die Gefahr auf ein matschiges Resultat. Sind Nudeln hingegen Teil eines Eintopfs, dürfen sie natürlich mit hinein. Daher am besten selbst kreativ werden und Neues ausprobieren.

Aber aufgepasst: Frittieren darf man in diesen Töpfen auf keinen Fall, denn Fett darf nicht unter Druck gesetzt werden. Ansonsten stehen euch aber alle kulinarischen Wege offen.

Viel Erfolg!

MHK Küchenspezialisten Händlersuche


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