Was bedeutet „al dente“ wirklich?

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Und wie du Überkochen von nun an vermeidest…

Wer in Italien punkten will bestellt seine Pasta stets „al dente“. Aber was bedeutet dieser Ausdruck wirklich? Wir fühlen den Nudeln wortwörtlich auf den Zahn und klären auf!


Für den Zahn

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Die Bezeichnung kommt, wie nicht anders zu erwarten, aus dem Land der Pizza und Pasta und bedeutet wortgetreu „für den Zahn“, also sinngemäß „bissfest“. Diese Konsistenz der Nudeln bezeichnet der Italiener als perfekt. So hat Pasta im Idealfall noch ausreichend Biss und in der Mitte einen kleinen weißen Kern.


Kochanleitung

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Nudeln kochen ist keine Hexerei. Ein paar Tipps und Tricks gibt es aber doch. Nicht umsonst ist Pasta – neben der Pizza – das heiligste Gut der italienischen Küche und verlangt das Befolgen von so mancher Regel.

Zunächst brauchst du ausreichend Wasser, damit sich die Nudeln im Topf gut bewegen können und nicht aneinanderkleben. Gegen das Festkleben am Boden reicht gelegentliches Umrühren. Salz kommt erst in den Topf, wenn das Wasser kocht.

Wichtig: Öl hat im Nudelwasser nichts verloren! Es verschließt die Poren der Pasta, wodurch diese die Soße nicht mehr aufnehmen können. Also Finger weg vom Öl.

Die Kochzeit auf der Packung ist meist nur ein Richtwert. Daher ist Kosten während des Kochens kein Tabu sondern sogar Pflicht. Zum Abseihen gibt es zwei perfekte Momente: Man kann die Pasta etwas früher aus dem Wasser nehmen, da sie auch danach noch etwas „nachzieht“. Oder man lässt sie noch eine Minute in der Sauce „nachkochen“.


Minuten-Guide

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Prinzipiell kannst du dich an der Packung orientieren, dennoch aber gilt:

Frische Pasta braucht meist nur zwei bis fünf Minuten, während industriell gefertigte und getrocknete Nudeln etwas länger, nämlich sechs bis zehn Minuten vertragen.

Spaghetti: 7–12 Minuten

Tagliatelle: 8–13 Minuten

Pappardelle: 8–15 Minuten

Rigatoni: 10–18 Minuten

Nachdem Pasta aber mittlerweile nun fast schon zu Fast-Food (nicht zu verwechseln mit Junk-Food) gehört, zählen Induktionsherdplatten zur Standardausrüstung eines jeden Pasta-Liebhabers.


Blitzschnell und ohne Überkochen mit dem AEG SenseBoil

AEG könnte es nicht besser formulieren: „Es gibt aufregendere Dinge, als dem Wasser beim Kochen zuzusehen.“ Wer einmal auf einem Induktionsfeld gekocht hat, möchte es nie mehr missen. Innerhalb weniger Minuten kochen mehrere Liter Wasser und du hast wieder Zeit, dich wichtigeren Dingen zu widmen. Aber es wird noch besser: In Zukunft musst du nicht mehr neben deiner Herdplatte stehen oder dir kreative Tricks gegen das Überkochen einfallen lassen. Das Kochfeld von AEG mit SenseBoil erkennt aufsteigende Luftblasen und reduziert Hitze selbstständig.


„Al dente“ zum Abnehmen?

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Du wirst es kaum glauben, aber Pasta al dente ist sogar gesünder! Durch die festere Konsistenz der Nudeln tritt unser Sättigungsgefühl eher ein, denn durch die härtere Pasta müssen wir länger kauen. Das verlangsamt die Nahrungsaufnahme, wir essen bewusster und merken früher, wann wir auch tatsächlich satt sind. Zerkochte Nudeln hingegen lassen den Blutzuckerspiegel eher steigen, wodurch die weiche Pasta im Körper langsamer zerlegt werden kann.


Bildnachweise:

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