Tipp: Kartoffeln richtig aufbewahren

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Was du beachten solltest.

Kartoffeln verhalten sich beim Kochen irgendwie wie Nudeln. Man macht immer zu viel davon. Das ist aber kein Problem, denn mit ein paar Tipps kannst du deine Erdäpfel vom Vortag einfach aufbewahren und später essen.


Die Basics

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Egal ob mit oder ohne Schale – eine gekochte Kartoffel sollte vor der Aufbewahrung unbedingt vollständig ausgekühlt sein. Trockne sie außerdem mit einem Papiertuch ausreichend ab, damit sie nicht nass ist. Nur so bleibt ihr Geschmack frisch und ihre Konsistenz so natürlich wie möglich.

Für die Aufbewahrung eignet sich am besten ein kühler und dunkler Ort. Solltest du keinen Keller oder eine passende Speisekammer haben, ist auch der Kühlschrank für bereits gekochte Kartoffeln völlig in Ordnung.

Verwende aber nur luftdichte Behälter. Das ist insofern wichtig, damit die raffinierte Knolle weder Geschmack noch Geruch von anderen Kühlschrankbewohnern aufnimmt. Diese Aufbewahrung hat aber zur Folge, dass Erdäpfel schnell Wasser ziehen. Prinzipiell ist das nicht tragisch, jedoch verändert sich ihr Geschmack eventuell. Wir raten daher bei einer Aufbewahrung im Kühlschrank zu einer raschen Verwertung.

Hinweis: Rohe Kartoffeln gehören übrigens nicht in den Kühlschrank! Warum? Weil sich durch die Kälte ihre Stärke in Zucker verwandelt und so ein süßlicher Geschmack entsteht. Deshalb besser kühl und dunkel lagern.


Mit oder ohne Schale

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Erdäpfel mit Schale freuen sich ebenfalls über einen kühlen, trockenen Ort. Bewahrst du sie außerhalb des Kühlschrankes auf sollten sie auch dort vor Feuchtigkeit geschützt werden und mit einem Tuch abgedeckt werden. Denn auch in Speisekammern und Co können die Knollen Geschmack und Geruch aufnehmen.

Die Schale schützt Kartoffeln übrigens vor Keimen. Ungeschälte halten somit gekühlt sogar drei bis vier Tage.

Tipp: Beim „Frischecheck“ dürfen wir auf unser Gefühl vertrauen. Bei einem ungewöhnlichen Geruch oder dunklen Verfärbungen sollte die Kartoffel besser entsorgt werden. Gleicht sie optisch aber ihren frischen Kollegen kannst du sie ohne Bedenken essen.

Bereits vorgekochte Erdäpfel schmecken übrigens köstlich als Bratkartoffeln. Einfach in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und schon hast du eine herrlich knusprige Beilage. Auch ein Gratin bietet sich an, um Kartoffeln zu verwerten. Frische Zutaten peppen das Gericht zusätzlich auf und übriggebliebene Lebensmittel müssen nicht mehr in den Müll.

Bist du auf der Suche nach weiteren Rezepten? Dann wirf mal einen Blick in unsere Restlküche: à LINK Blog Restlküche.


Einfrieren – ja oder nein?

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Kannst du deine Kartoffeln nicht innerhalb der nächsten paar Tage verwerten, spricht auch nichts gegen das Einfrieren.

Die Knollen einfach schälen und im Ganzen, als große Stücke oder in Scheiben luftdicht verpacken und ins Gefrierfach legen. Aber aufgepasst – die Kartoffel verändert beim Einfrieren ihre Konsistenz. Das ist aber nicht schlimm, sondern kann sogar ein Vorteil beim Kochen sein. Passe dafür einfach das Gericht den Erdäpfeln an. Aufläufe und Kartoffelpüree sind beispielsweise dankbare Rezepte. Auch das Eindicken von Suppen klappt wunderbar.

Willst du ganze Speisen einfrieren, sind beispielsweise Kartoffelsuppen oder Pürees tolle Gerichte zum Aufbewahren im Eisschrank.

Unser Tipp für dich: Verwende bei der Zubereitung weniger Milch oder Butter, denn so wird deine Basismasse etwas fester und lässt sich so leichter im Tiefkühlfach lagern. Beim erneuten Erwärmen gibst du einfach nach Belieben etwas Milch oder Butter dazu und schon hast du eine beinahe frisch gezaubertes Mahlzeit.

 

Wie sieht es in deiner Küche aus? Bewahrst du Lebensmittel auch gerne auf, anstatt sie direkt in den Müll zu schicken? Wir auch – deshalb findest du hier noch mehr Tricks zum richtigen Lagern und Aufbewahren: Lebensmittel lagern.


MHK Küchenspezialisten Küchenstudio


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