Der perfekte Nudelteig

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Frische Pasta wie aus Italien

Nudeln, so perfekt, als hätte sie Nonna im Süden Italiens höchstpersönlich gemacht. Es braucht nicht viel, damit deine Pasta schmeckt wie „fatta in casa“. Wir haben uns der Aufgabe gestellt und zeigen dir, wie du jedes Herz von nun an höher schlagen lässt. Denn wer wüsste besser, dass Liebe durch den Magen geht, als die Italiener selbst?


Die Basis entscheidet alles

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Fettuccine, Farfalle, Bucatini, Pappardelle – die Pasta aus Italien ist so vielfältig wie die Italiener heißblütig sind. Aber auch wenn es zahlreiche Sorten gibt, die Basis bleibt simpel und entscheidet darüber, ob dein Nudelteig auch wirklich so köstlich schmeckt wie in Italien.

Prinzipiell gibt es zwei Grundrezepte: mit oder ohne Hartweizengrieß und Eier.

Für Pasta mit 150 g Hartweizengrieß benötigst du zusätzlich noch 150 g Weizenmehl (Typ 405), Salz und 150 ml kaltes Wasser.

Für das Rezept mit 4 Eiern brauchst du noch 400 g Mehl und eine Prise Salz.

Hinweis: Grieß trägt dazu bei, dass deine Pasta nicht austrocknet. Jedoch wird der Teig meist nicht besonders weich und dünn. Am besten wendest du deine fertige Pasta stattdessen einfach im Hartweizengrieß und schüttelst danach den überschüssigen Grieß ab.


Echte Handarbeit

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Nun geht es tatsächlich ans „fatto a mano“, denn beim Kneten musst du ordentlich zugreifen. Gib dafür das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche und forme eine Mulde, in die du Eier und Salz gibst. Anschließend vermengst du die Zutaten mit einer Gabel von außen nach innen bis eine bröselige Masse entsteht. Mit angefeuchteten Händen knetest du nun etwa zehn Minuten, bis ein glatter Teig entsteht. Forme immer wieder Kugeln, die du anschließend wieder plattdrückst.

Hinweis: Wettlauf gegen die Zeit. Durch das Kneten und deine Körperwärme kann der Teig leicht erhitzen. Um das zu vermeiden, musst du schnell sein. Ist deine Masse außerdem zu trocken, kannst du etwas Olivenöl hinzufügen. Ist er zu feucht, hilft ein bisschen Mehl.

Ist der Nudelteig nun nicht mehr klebrig, formst du ihn zu einer Kugel, wickelst ihn in Frischhaltefolie und lässt ihn 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.


Traditionell gerollt oder maschinell gedreht

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Wer auf echte Muskelkraft setzt und seine Pasta klassisch zubereiten möchte greift nun zum Nudelholz. Je mehr Eigengewicht das Holz mit sich bringt, desto leichter fällt das Rollen. Achte auf ein gutes Gefühl in der Hand, denn nun musst du mit eigener Kraft den Teig ausrollen. Dazu viertelst du ihn zunächst und rollst immer nur Teilstücke aus.

Tipp: Damit der Teig nicht kleben bleibt, darfst du ordentlich Mehl auf Arbeitsfläche und Holz streuen. Den restlichen Teig wickelst du am besten wieder mit Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet.

Nun ist deine Ausdauer gefragt. Je nachdem welche Pasta später auf deinem Teller sein soll, rollst du den Teig etwa 0,5 bis etwa 1 Zentimeter dick aus.

Wer sich das lange Ausrollen sparen will legt sich am besten eine Nudelmaschine zu. Hierfür viertelst du den Teig ebenfalls und formst die Teile zu platten, ovalen Fladen, die du anschließend durch die dickste Stufe drehst. Achte auch hierbei stets auf ausreichend Mehl.

Nun kannst du den Nudelteig immer dünner werden lassen, indem du die Walzenabstände von Stufe zu Stufe langsam nach unten drehst. Diesen Vorgang solltest du mindestens drei Mal wiederholen, damit der Teig besonders fein und geschmeidig wird. Werden die Nudelplatten zu lange, kannst du sie einfach mit dem Messer halbieren und einzeln weiterverarbeiten.

Tipp: Decke fertige Nudeln mit einem feuchten Geschirrtuch ab, damit sie nicht austrocknen.


Pasta aufbewahren

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Landen deine frischen Nudeln nun nicht sofort im Kochtopf, kannst du diese auch haltbar machen. Beim Trocknen sollten diese gut bemehlt sein und nicht zu dicht aneinander liegen, damit sie nicht verkleben. Nach circa einer Woche ist deine Pasta gut getrocknet und lässt sich in einem lichtundurchlässigen und luftdichten Behälter etwa ein Jahr lang lagern.

Achtung: Damit deine Pastakreation keinen Schimmel ansetzt, muss sie ausreichend getrocknet sein. Lass sie dafür auf einem speziellen Pastagitter oder auf einem Backblech mit Backpapier trocknen.

Pasta mit Ei hält am besten direkt im Gefrierschrank. Verteile die Nudeln dabei zuerst auf einem Blech und friere sie einzeln ein, damit du sie anschließend in einen Gefrierbeutel umfüllen kannst.

Frische Pasta hält im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage.


MHK Küchenspezialisten Küchenstudio


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