Restwärme im Backofen

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So nutzt du sich richtig

Hast du gewusst, dass Backen mitunter zu den energieintensivsten Tätigkeiten im Haushalt zählt? Wer sich also zwischen Herdplatte und Backofen entscheiden muss, sollte aus Spargründen definitiv lieber zum Topf greifen. Um diesen Vergleich verständlicher darzustellen: Für durchgekochte Kartoffeln braucht der Backofen in etwa zehnmal mehr Energie als eine Pfanne.

Nachdem aber Kuchen, Aufläufe und Co sich auf deinen Backofen verlassen, haben wir 5 Tipps, wie du die Restwärme nutzt und somit Strom sparst und die Umwelt sowie deine Geldtasche schonst.


1.) Gemüse trocknen

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Dein Braten ist gerade fertig geworden und das Backrohr ist noch heiß? Na wunderbar – denn jetzt kannst du die Restwärme zum Trocknen Gemüse nutzen. Schneide dafür deine Schätze aus dem Garten in feine Scheiben und verteile sie am Backblech. Diese getrockneten Vorräte eignen sich super zum Verfeinern von Speisen und Suppen.


2.) Semmelwürfel selbstgemacht

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Altes und trockenes Brot oder Gebäck muss nicht im Mülleimer landen. Schneide es in kleine Würfel, verteile es am Backblech und lass es mit der Restwärme einfach trocknen.

Heißer Tipp: Den Backofen kannst du übrigens immer 5 bis 10 Minuten vor Garende abschalten. Die heiße Restwärme reicht locker, um dein Gericht fertig zu backen.


3.) Kekse backen

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Ja das klappt tatsächlich! Besonders in der Weihnachtszeit laufen unsere Öfen auf Hochtouren. Wieso also nicht die Restwärme nach einem Kuchen oder Braten gleich auch für Kekse nutzen? Wichtig aber ist, dass der Teig und die Kekse bereits vorbereitet sind und du mit dem eigentlichen Gericht und den Keksen nur einen schnellen Platzwechseln machst. Schalte dafür nach dem Garen den Ofen aus und lass die Kekse in dem noch warmen Rohr für etwa 15 Minuten nachgaren.


4.) Kirschkernkissen erwärmen

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Gerade in der kalten Jahreszeit leiden wir oftmals unter kalten Füßen, Rückenproblemen oder brauchen einfach mal ein bisschen Wärme. Für ein kuschliges Vergnügen nach dem Backen, legst du einfach dein Kirschkernkissen in den noch warmen Ofen und hast nach dem Essen einen heißen Begleiter auf der Couch.

Achtung: Wer mit Restwärme sparen will, muss natürlich auch sparsam mit dem Türöffnen sein, denn dabei gehen jedes mal 20% Energie verloren.


5.) Wasser erhitzen – der ultimative Spar-Tipp

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Wer im Anschluss von Hand spült, kennt das Problem. Heißes Wasser zum Abwaschen verbraucht enorm viel Energie. Wieso also nicht einfach einen Topf voll Wasser in den noch heißen Backofen schieben? Nachdem du gegessen hast, ist dieser angenehm warm und eignet sich prima, um Geschirr zu spülen oder die Küche zu putzen. Et voilà – schon hast du 10€ im Jahr gespart, wenn du dein Spülwasser immer so erwärmst!

Wie sieht es bei dir zuhause aus? Hast du selbst schon mal daran gedacht, die Restwärme so effizient zu nutzen?


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