Richtig heizen

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Und dabei ordentlich Energie sparen

Im Winter lieben wir kuschelige und vor allem warme Wohnräume. Für viele kann es gar nicht warm genug sein. Während Wohnungen von manchen beinahe an den letzten Sommerurlaub erinnern möchten wir euch daran erinnern, dass richtiges Heizen nicht nur Energie, sondern auch bares Geld spart.

Wer richtig heizt, ist länger gesund, fühlt sich besser und schont zugleich Umwelt und Haushaltskasse.


Temperatur richtig einstellen

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Jeder Bewohner hat eine andere Wohlfühltemperatur – es gibt aber dennoch eine Richtlinie, an die wir uns beim Heizen halten können. Experten raten zu 20° C im Wohnraum und in der Küche, etwas wärmeren 22° C im Badezimmer und zu circa 18° C im Schlafzimmer.

Wer sich stets tropische 25° C in seinen vier Wänden wünscht muss dafür auch tief in die Taschen greifen.

Wusstest du, dass du bis zu 6 % deiner Energie einsparen kannst, wenn du deine persönliche Einstellung am Thermostat um nur einen Grad senkst? Eine kleine Anpassung, die dir bares Geld bringt und der Umwelt hilft.


Lüften – aber richtig!

000_MHK_Richtig-heizen_shutterstock_748728988_©BLACKDAY

Es ist ein Dilemma: Einerseits wollen wir Frischluft, andererseits soll die warme Luft von drinnen nicht sofort entweichen. Anstatt zu kippen ist also Stoßlüften angesagt. Denn nur so lüftest du auch wirklich richtig. Dafür öffnest du mehrmals täglich zwei gegenüberliegende Fenster oder Türen für etwa zehn Minuten. In der Zeit drehst du die Heizung runter. Der Durchzug bringt Frischluft nach drinnen und unangenehme, stickige Gerüche nach draußen.

Würdest du nur kippen, zirkuliert die Luft nicht und der Austausch dauert viel zu lange, da die verbrauchte Luft nur langsam aus dem Fenster entweicht. Bei langem Kippen kühlen zudem die Wände und die Fensterlaibung aus. Das erneute Aufheizen kostet unnötig Energie und Geld.


Räume regulieren

000_MHK_Richtig-heizen_shutterstock_1505538905_©Monkey-Business-Images

Bei unterschiedlichen Raumtemperaturen sollten auch alle Türen stets geschlossen bleiben, um nicht unnötig Wärme zu verlieren. Ist ein Raum aber zu warm, kannst du einfach die Tür zum kälteren öffnen und so die Temperatur verteilen, anstatt heiße Luft einfach „wegzulüften“.


Richtige Kleidung

Menschen, die sich nicht ständig in überheizten Räumen aufhalten, bleiben länger gesund. Achte daher auch zuhause auf die richtige Kleidung. Es mag zwar sein, dass du dich in deinem Sommer-Outfit am wohlsten fühlst, ratsam ist das aber nicht. Wer seine Füße stets warm hält, wird weniger frieren und sich so auch bei angenehmen 20° C wohler fühlen.


Die passende Einrichtung

Achte stets auf freigelegte Heizkörper. Verdecken Möbel, Vorhänge oder andere Wohnaccessoires dein Heizelement kann die Luft im Raum nicht zirkulieren und die Wärme somit auch nicht verteilt werden. Auch deine Fenster und Türen spielen eine wichtige Rolle, denn sind diese undicht, geht wertvolle Wärme direkt verloren. Rahmen und Dichtungen werden im Laufe der Zeit porös und isolieren nicht mehr richtig. Wer seine Fenster nicht gleich komplett tauschen möchte, kann Spalten auch mit einem Schaumstoff- oder Gummidichtungsband selbst auffüllen.

Darüber hinaus senkt auch eine Isolationsschicht direkt hinter dem Heizkörper einen Verlust der Wärme an die Außenwand. Eine Dämmmatte kann hier schon einen gravierenden Unterschied machen.


Bewusster Umgang

Heizen ist für viele einer der wichtigsten Wohlfühlfaktoren für ein schönes Zuhause. Niemand findet kalte Räume behaglich. Dennoch aber dürfen wir uns nicht zu sehr beirren lassen, denn oftmals frieren wir gerade wegen der Heizung. Durch überhitzte Räume passt sich der Körper den heißen Temperaturen an und wir verlieren das Gefühl für eine angenehme Wärme.

„Heißer“ Tipp: Vor dem Schlafengehen drehen die meisten die Heizung ab. Diese heizt aber noch etwas nach. Wer also circa dreißig bis sechzig Minuten vor dem Zubettgehen abdreht, spart nochmal extra.

Wichtig ist das Bewusstsein für ein angenehmes Klima, rechtzeitiges Stoßlüften sowie das Runter- oder Abdrehen der Heizung. Wer Energie und Geld sparen will, kann schon mit ein paar Grad einen großen Unterschied erreichen


MHK Küchenspezialisten Küchenstudio


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