Platz in der Küche

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Wie viel Arbeitsfläche brauche ich wirklich?

So individuell wie du sollte auch deine Küche sein, denn jeder schwingt den Kochlöffel anders. Aber stimmt das wirklich? Oder gibt es doch klare Muster und logische Abfolgen, die wir bei jeder Küchenplanung bedenken müssen? Und wie viel Platz brauche ich oder meine Geräte nun tatsächlich?


Lass dich nicht täuschen

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Wanderst du durch Küchenstudios und Einrichtungshäuser und streichst dabei mit deinen Händen über die großen Arbeitsplatten, scheint es, als würde ein Küchentraum wahr werden. Was wünscht sich ein Koch oder eine Köchin mehr, als Platz, Abstell- und Arbeitsflächen so weit das Auge und das Küchenmesser reichen?

Aber lass dich nicht täuschen – denn selbst wenn die Fläche noch so groß erscheint, brauchst du zusätzlich noch Platz für Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Brotkasten, Mikrowelle und Messerblock. Und diese Liste können wir noch beliebig lang erweitern.

Wichtig daher ist, vorab mit deinem Küchenplaner genau zu besprechen, welche Geräte tatsächlich auf der Küchenarbeitsplatte stehen sollen und wie viel Platz sie dabei einnehmen. Erst dann kannst du berechnen, wie viel Platz nun tatsächlich zum Arbeiten übrig bleibt.


Aber wo brauche ich diese Fläche?

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Deine beiden wichtigsten Arbeitsbereiche sind neben der Spüle und neben dem Kochfeld. Nach dem Waschen kannst du Lebensmittel direkt neben dem Waschbecken abtropfen, schneiden und vorbereiten. Danach wandern sie zur Kochzone, wo du ausreichend Platz für Zutaten, das Abstellen von Mahlzeiten oder anderen Küchenutensilien brauchst.

Der ganze Ablauf beim Kochen sollte leicht und zügig passieren, daher gibt es eine logische Anordnung, die du in beinahe jeder Küche umsetzen kannst.

Dabei teilen wir den ganzen Raum in fünf Zonen ein:

  • Vorräte
  • Aufbewahrung/Kühlschrank
  • Spüle
  • Vor- und Zubereitung
  • Kochen und Backe

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Diese Bereiche ordnen wir dann für Rechtshänder im Uhrzeigersinn, für Linkshänder entgegengesetzt, an. Nur so kann eine reibungslose und schnelle Abfolge beim Kochen erfolgen und du wirst bald merken, dass sich unnötige Laufwege einstellen. Küchenprofis nennen diese Anordnung auch das magische Dreieck, da sie bei der Planung darauf achten, dass die drei Kernbereiche Aufbewahrung, Spülen und Kochen so nah wie möglich zusammen sind. Denn je kürzer die Wege, desto weniger Ermüdungserscheinung treten auf und desto mehr Freude hast du in deiner Küche. Noch mehr Tipps zur richtigen Anordnung findest du hier: Anordnung.

         Tipp: Je näher sich deine „Aufbewahrungszone“ an der Spülmaschine     befindet, desto schneller verstaust du Geschirr und andere           Utensilien.


Stauraum ist Gold wert

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Viel Arbeitsfläche ist aber nicht in jedem Raumkonzept so einfach umsetzbar. Wenn du aber dennoch nicht auf Platz in deiner Küche verzichten willst, ist Stauraum dein Schlüsselwort. Je raffiniert du Eck-, Hänge- oder normale Schränke einbaust, desto mehr Freifläche bleibt dir auf der Küchenplatte. Geräte, die du nicht jeden Tag brauchst, kannst du problemlos verstauen und bei Bedarf auf die Platte stellen. Besonders hilfreich sind dabei Unterschränke mit Auszügen. Zwar sind diese nicht unbedingt billiger, dafür aber viel praktischer.

Wie du Stauraum in deiner Küche am besten nützt, verraten wir dir hier: Stauraum.

Eine raffinierte Planung ist das A und O. Sprich mit deinem Küchenpartner rechtzeitig über Wünsche und die gegeben Möglichkeiten in deinen Räumen. Denn wer schlau plant, wird am Ende in seiner Traumküche stehen.


MHK Küchenspezialisten Küchenstudio


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