Mangold

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Eine Vitaminbombe kehrt zurück

Er ist bekannt für seine dunkelgrünen, teils exotisch rot und violett gefärbten großen Blätter – der Mangold fällt auf, auch wenn seit einigen Jahren immer wieder vom Spinat verdrängt wurde. Zu Unrecht, denn mittlerweile kämpft er sich aufgrund seines herrlichen Aromas wieder zurück auf unsere Teller.


Eine wahrer Alleskönner

Sehen wir uns die grünen Blätter näher an, erkennen wir, dass Mangold eine wahre Vitaminbombe ist. Durch seinen hohen Anteil an Vitamin C reichen bereits 200 Gramm aus, um in etwa 80 % des täglichen Bedarfs zu decken. Somit boostet er dein Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte. Das Vitamin K sorgt für eine gesunde Knochenbildung und Blutgerinnung, während Vitamin A zu einer gestärkten Sehkraft beiträgt.

Auch wenn dein Gehirn einen kleinen Push braucht, wirkt Mangold wahre Wunder. Er gilt als der Fitmacher schlechthin, denn das in ihm enthaltene Magnesium, Kalzium und Natrium stärken unsere Konzentration. Und das Eisen kurbelt nicht nur unsere Gedanken an, sondern auch unsere Muskeln, denn es transportiert Sauerstoff im Blut und beliefert so die einzelnen Zellen mit Energie.

Hinweis: Mangold verträgt aber nicht jeder. Das liegt an der großen Menge Oxalsäure, die Menschen mit einem empfindlichen Magen, Gicht oder Nierenbeschwerden nicht gut bekommt. Wer trotzdem nicht auf den Geschmack verzichten will, sollte nur kleine Portionen essen und ein Glas Milch dazu trinken, da diese die Säure neutralisiert.


Herkunft und Sorten

Der Mangold ist ein Südländer und kommt ursprünglich aus der Region rund ums Mittelmeer. Mittlerweile gedeiht er aber auch in nördlicheren Breitengraden und fühlt sich in unseren heimischen Gärten wohl.

Geschmacklich erinnert das Gemüse an Spinat, hat jedoch eine etwas intensivere und herbere Note. Die Stile schmecken eher mild mit einem Aroma, das an Gemüse erinnert.

Es gibt zwei Hauptsorten des grünen Gartenstars: Schnitt- und Blattmangold sowie Stilmangold. Der erste hat schmale Stile und große, breite Blätter. Der zweite weist fleischige Stile, dafür aber kleinere Blätter auf.

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Tipp: „Augen auf bei der Auswahl – erblickst du in den Regalen rote Stile, darfst du schnell zugreifen, denn diese Sorte ist besonders in Frankreich und Italien begehrt. Der würzige Geschmack und das dekorative Aussehen machen den roten Mangold dort so beliebt.


Lagerung und Zubereitung

Im Supermarkt erkennst du frischen Mangold an seinen saftigen und frischen Blättern. Hat er bereits gelbe oder braune Stellen, ist er nicht mehr ganz frisch und sollte so schnell wie möglich verkocht werden.

Generell hält sich Mangold nur ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks, deshalb empfehlen wir dir, das grüne Gemüse am besten sofort zu verarbeiten.

Bei der Zubereitung musst du nicht viel beachten. Die Stile und Blätter bereitest du am besten getrennt zu, da beide eine unterschiedliche Garzeit haben. Nach dem Waschen schneidest du die Stile zuerst in kleine Stücke. Die Blätter kannst du im Ganzen verwenden oder in Streifen schneiden und etwa drei bis vier Minuten vor Garende zu den Stilen in den Topf oder die Pfanne geben.

Prinzipiell kann Mangold gleich wie Blattspinat verwendet werden. Eine klassische Art des Zubereitens ist das Dünsten, aber auch in Lasagnen, als Beilage zu Fisch und Fleisch oder roh in Salaten schmeckt er köstlich. Hier ist nun deine Kreativität gefragt.


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