Tipps für den richtigen Herd – 5 Fragen, die bei der Auswahl helfen

0 keine Tags Permalink 25

Ein neuer Herd soll dich und deinen Haushalt bereichern? Dann stehst du vor der Qual der Wahl – damit dir diese aber leichter fällt, solltest du dir vorher die folgenden fünf Fragen stellen.

Frage 1: Welches Gerät brauche ich überhaupt?

Zunächst musst du wissen, dass ein Herd nicht gleich einem Backofen entspricht. Während ein Ofen unabhängig vom Kochfeld gesteuert und somit auch platziert werden kann, wird der Herd immer unter der Arbeitsplatte eingebaut und das Kochfeld direkt darüber positioniert. Somit steuert ein Herd beide Arbeitsgeräte: Backofen und Kochplatte.

Hinweis: Bist du nun in einem Küchenstudio, ist das Kochfeld aber nicht immer zwingend bei einem Herd im Preis inkludiert. Das hat den raffinierten Vorteil, dass du so beide Geräte deinen Bedürfnissen entsprechend anpassen kannst.

Bei den Einbaumöglichkeiten entscheidet zumeist die Optik. Ein Standherd ist günstig und flexibel – er kann in allen Küchen frei aufgestellt werden und folgt dir sogar bei einem Umzug in eine neue Wohnung. Ob er auch optisch punktet, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Bei einem eingebauten Herd-Set werden Backofen und Kochfeld gemeinsam in deiner Küche verbaut. Der Vorteil: Es sieht edel aus und wirkt sich positiv auf ein ästhetisches Gesamtbild deiner Küchenfront aus.

welcher herd

Frage 2: Welche Programme wünsche ich mir?

Bei den Betriebsarten bleiben keine Wünsche offen. Wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt neben der herkömmlichen Ober-/Unterhitze weitere Funktionen wie Warmhalten, Klimagaren oder Niedertemperaturgaren. Manche Geräte haben sogar Automatikprogramme, bei denen je nach Speise und Gewicht die richtige Betriebsart und Temperatur generiert wird. Je nach Budget hast du hier eine große Auswahl für deine individuellen Wünsche.

welcher herd

Frage 3: Auf welche Technik setze ich beim Kochfeld?

Die Kochplatte bietet ebenfalls eine Auswahl an unterschiedlichen Möglichkeiten: Induktion, Ceran, Gas oder Stahl beziehungsweise Eisen. Die beiden letzten Materialien kennen wir noch von früher, sie werden auch Massekochfelder genannt. Ihr großer Vorteil: Sie sind günstig.

Möchtest du hingegen auf neue Technologie setzen, eignet sich Induktion. Diese Kochfelder sind zwar teurer, dafür aber schnell und sicher. Ceran oder Glaskeramik ohne Induktion sind günstigere Alternativen.

Wer auf Gas setzt, braucht dazu zwar einen separaten Anschluss und Geduld für die Reinigung, kann dafür aber Hitze perfekt dosieren.

Mehr Tipps für die richtige Kochplatte gibt’s hier.

welcher herd

Frage 4: Will ich ein Reinigungssystem?

Sieh es mal so: Wer weniger putzen muss, hat mehr Zeit zum Kochen und Genießen. Daher haben manche Hersteller ein Reinigungssystem in ihre Geräte integriert, bei denen du nicht nur Zeit sparst, sondern auch auf aggressive Putzmittel verzichten kannst.

Wir unterscheiden zwischen zwei Systemen: einer katalytischen und einer pyrolytischen Selbstreinigung. Die katalytische Reinigung funktioniert während des herkömmlichen Betriebs und baut ab circa 200° Verschmutzungen ab. Dabei zersetzt sie fetthaltige Flecken mit dem Einfluss von Sauerstoff, Wasserdampf und Kohlendioxid.

Die pyrolytische Reinigung hingegen wird mit einem gesonderten Programm eingesetzt und erfolgt, indem Verunreinigungen bei 500° zu Asche zerfallen. Dieser Komfort ist bei der Anschaffung etwas teurer und verbraucht zudem auch mehr Energie.

welcher herd

Frage 5: Wie hoch darf der Energieverbrauch sein?

Zu guter Letzt spielt auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Da bei allen Elektro-Großgeräten der Verbrauch auch dementsprechend hoch sein kann, raten wir dir, das EU-Energie-Label genau zu prüfen. Die Buchstaben von A (am effizientesten) bis G (am ineffizientesten) helfen bei der Entscheidung. Wir raten bei einer Neuanschaffung kein Gerät unter A zu kaufen.

MHK_banner_SUCHE_176malinOE_1200x628px_WEB

Bildnachweis:
Shutterstock: ©hedgehog94, ©Africa Studio, ©Andrey Popov
unsplash: ©becca tapert, ©brandless, ©jason briscoe


Weitere interessante Beiträge:

Noch keine Kommentare.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *