DIY- Außenküche

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So planst du deine Outdoor-Küche

Die Temperaturen steigen und die Sonne lädt zum Verweilen im Garten ein. Verbringst du gerne Zeit mit deinen Freunden im Freien, ist eine Außenküche der perfekte Ort für gesellige Grillfeste und gemütliche Stunden. Fertige Outdoor-Küchen sind jedoch nicht preiswert. Wer sparen will und handwerkliches Geschick besitzt, plant und baut am besten selbst. Was du bei diesem DIY-Projekt berücksichtigen musst, zeigen wir dir


 Der richtige Standort

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Da deine neue Küche sich unter freiem Himmel befindet, musst du den Standort schlau wählen. Ein Wind- und Witterungsschutz ist unumgänglich, damit du ungestört arbeiten und kochen kannst. Ein kleines Vordach oder ein Bereich hinter einer Gartenmauer eignet sich optimal, um vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Hast du kein Dach, sollten teure Geräte zumindest abgedeckt werden, damit sie nicht unter extremen Witterungseinflüssen leiden.

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Berücksichtige bei der Wahl des Standorts notwendige Anschlüsse. Für eine Spüle brauchst du einen Wasseranschluss, den du mit einem Schlauch über den Außenwasserhahn speisen lassen kannst. Ein Abwasserschlauch führt wieder zurück zum Ablauf des ursprünglichen Wasserhahns.

Wer warmes Wasser für die Spüle erzeugen will, kann dieses herkömmlich auf einer Kochplatte erhitzen oder aus der Küche im Innenbereich nach draußen holen. Ist dir das zu umständlich, hilft ein mobiler, gasbetriebener Durchlauferhitzer. Den gibt es ab circa € 150,– und er kann auch als Gartendusche verwendet werden. Dabei wird kaltes Wasser aus einem Eimer gepumpt und – erwärmt über einen Brausekopf – wieder abgegeben.

Greifst du auch draußen gerne zu Toaster, Smoothiemaker und anderen elektrischen Geräten, ist ein Stromanschluss praktisch. Dieser eignet sich zudem um stimmungsvolle Lichtelemente für späte Stunden zu integrieren.


Gut ausgestattet

000_MHK_Aussenkueche-planen_shutterstock_321393125_©Sophie-McAulay

Erst eine gute Ausstattung macht deine Außenküche perfekt. Um die richtige Wahl zu treffen, bedarf es einer schlauen Planung. Lege fest, welche Funktionen dir wichtig sind. Ein Grillplatz ist naheliegend, brauchst du außerdem einen Herd, eine Spüle und einen Kühlschrank?

Welche Geräte machen tatsächlich Sinn und ersparen dir Laufwege in deine Küche im Haus? Bevorzugst du ein klassisches Barbecue, muss ein zusätzlicher Gasherd nicht her. Liegt der Kühlschrank im Haus ums Eck, reicht eine simple Kühlmöglichkeit für Getränke. Ist dein Budget eher klein, genügt eine Kühlbox für kalte Getränke im Sommer. Diese bekommst für rund € 60,–, hochwertigere, geräumigere Modelle kosten in etwa € 250,–.

Willst du dir lange Wege ersparen und Grillgut sowie andere Lebensmittel griffbereit lagern, musst du beim Kauf eines Kühlschranks auf zwei Dinge achten. Zum einen muss das Gerät für heiße Außentemperaturen geeignet sein. Hierfür gibt es zwei Kennzeichnungen: ST für subtropisches Klima zwischen +16°C und maximal +38°C sowie T für tropische Temperaturen bis zu +43°C.

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Zum anderen – und hier wird es etwas problematischer – verkraften die meisten Kühlschränke keine frostigen Wintertemperaturen unter +10°C. Sie müssen daher frostsicher in Garagen oder Kellern verstaut werden. Überlege vorab, ob sich dieser Aufwand tatsächlich lohnt.

Sollen Besteck, Geschirr, Grillutensilien, Gewürze und andere Ausstattungselemente in deiner Außenküche ihren Platz finden, musst du den entsprechenden Stauraum bedenken. Schubladen, Regale oder geschlossene Schränke gibt es auch für draußen. Sie sorgen für einen guten Überblick und Ordnung.


Ran ans Werkzeug

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Ist die Planung geschafft, geht es ans Eingemachte. Muss es schnell und einfach gehen, kannst du eine Außenküche aus einem Servierwagen, einem Grill und einer Outdoor-Spüle simpel zusammenstellen.

Hinweis: Outdoor-Küchen sind ein Ort für Familie und Freunde, wo wir Sommerpartys feiern und gemütliche Abende verbringen. Eine großzügige Vorbereitungsfläche ist ideal, um gemeinsam zu kochen und sich an den Vorbereitungen zu beteiligen.

Spielen Holzelemente eine Rolle, müssen diese für den Außenbereich geeignet sein. Wird gemauert, bieten sich Porenbeton-Steine an sowie die Integration eines Kamingrills. Bei der Gestaltung deiner eigenen Outdoor-Küchenoase bist du völlig frei!+


Bildnachweis:

shutterstock: ©cycreation, ©carballo, ©imging, ©Stefano Garau, ©Sophie McAulay, ©Simon Kadula, ©DisobeyArt


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