Perfekte Tomatensauce – so gelingt sie

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Perfekte Tomatensauce – so gelingt sie

Verbindest du mit Tomaten (Die Tomate) auch Kindheitserinnerungen an unbeschwerte Sommermonate im Garten, wo man nach Lust und Laune direkt von den Tomatenstauden naschen durfte? Und wenn in Mamas Küche ein Duft nach Zwiebeln, Gewürzen und fruchtigen geschmorten Tomaten die Nase kitzelte, wurde einem gleich warm im Bauch und ums Herz. So schmeckt einfach der Sommer.


Hausgemachte Tomatensauce zahlt sich geschmacklich aus

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Selbstgemachte Tomatensauce ist so viel besser als die Sugo-Fertigprodukte aus dem Supermarkt. Eine gute Tomatensauce bildet die Grundlage für die verschiedensten Gerichte: ob als Sauce für Pasta, als Grundlage für Suppen oder Eintöpfe oder für Lasagne und Aufläufe. Das Wichtigste sind daher aromatische Zutaten, wie sonnengereifte Tomaten direkt aus dem Garten, vom Balkon oder dem Gemüsemarkt. Im Hochsommer gibt es zudem Tomaten meist im Überfluss – genau dann schmecken sie auch am besten. Um deine Tomatenernte auch für die Wintermonate haltbar zu machen, kannst du sie zu Tomatensauce verarbeiten und zudem einkochen. So bleibt sie monatelang haltbar und du kannst sie bei Bedarf einfach aus dem Keller holen.


Welche Tomatensorten sind für Sauce geeignet?

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Kleine Tomatensorten wie Kirschtomaten haben meist mehr Geschmack. Für Pastasaucen eignen sich jedoch auch größere aromatische Tomatensorten wie Eiertomaten, Ochsenherz oder San Marzano. Idealerweise sind Süße und Säure ausbalanciert. Festere Tomaten sind besser geeignet, denn ansonsten könnte der hohe Wassergehalt deine Sauce verwässern. In den kälteren Monaten, wenn Tomaten nicht gerade frisch angeboten werden, greifst du am besten auf Dosentomaten oder passierte Tomaten zurück, die den Vorteil haben, dass sie nicht extra gehäutet werden müssen.


Perfekte Tomatensauce – dieses Grundrezept gelingt immer

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  • Befreie zuerst zwei Kilogramm deiner Tomatenernte von der Haut, indem du die Tomaten in einem großen Topf mit kochend heißem Wasser übergießt. Nimm nach 30 bis 60 Sekunden die Tomaten mit einem Schöpflöffel wieder heraus und schreck sie kurz mit kaltem Wasser ab. Jetzt kann das Häuten beginnen: Ziehe mit einem Messer nun einfach die Haut langsam ab und würfle die geschälten Tomaten anschließend.
  • Schwitze in 4 EL Olivenöl zwei gewürfelte Zwiebeln und zwei kleingehackte Knoblauchzehen an, gib 2 EL Zucker und 3 EL Tomatenmark dazu und lass alles miteinander etwas anrösten.
  • Anschließend lösche mit 3 bis 4 EL Essig ab und rühre die Tomatenwürfel unter.
  • Nun geht es ans Würzen: Mit Salz, Pfeffer, frischen italienischen Kräutern wie Basilikum, Oregano und einem Lorbeerblatt wird es garantiert so, wie schon deine Mama in den Sommern deiner Kindheit kochte.
  • Lass deine Tomatensauce mindestens 30 Minuten köcheln.

Tipp: Mit kurzem Aufkochen ist es niemals getan. Vielmehr ist eine lange Kochzeit das Geheimnis so mancher Tomatensauce „alla mamma“ – nur so bekommst du viel Aroma in deine Sauce. In manchen italienischen Küchen darf das typische Sugo folglich sogar bis zu sieben Stunden leise vor sich hin köcheln.


Lust auf Variationen mit viel Geschmack?

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Möchtest du mitunter deinen Horizont erweitern und deine Geschmacksknospen mit Neuem verwöhnen? Wir präsentieren dir einige Ideen für mehr Geschmacksnuancen in der Tomatensauce. Dafür wird das Grundrezept kurzum um weitere Zutaten ergänzt:

Probiere doch einmal eine Tomatensauce mit Zugabe entsteinter Oliven, abgetropfter Kapern, Sardellenfilets und Chili. Oder du machst deine Sauce fruchtiger, indem du beispielsweise zwei gewürfelte Pfirsiche und einen Schuss Prosecco einrührst. Das verspricht eine Geschmacksexplosion im Mund, versprochen! Abgesehen davon können auch getrocknete Tomaten oder Feigen deiner Sauce den besonderen Kick verleihen.

Deiner Experimentierfreude in der Küche sind also keine Grenzen gesetzt – deine Familie und Gäste werden auf jeden Fall hellauf begeistert sein, dass bei nächster Gelegenheit „nur“ der Alltime-Klassiker „Pasta mit Tomatensauce“ serviert wird.


Bildnachweis:

Shutterstock: ©Rido, ©Goskova Tatiana, ©nito, ©LesiChkalll27, ©Kiian Oksana


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