Üble Gerüche mit Düften vertreiben – wie geht das?

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Unser Geruchsinn ist schon seit unserer Geburt ausgeprägt. Unzählige Duftmuster werden im Gehirn gespeichert, rufen Erinnerungen wach oder warnen vor Gefahren. Wie du es liebst, wenn es in der Wohnung aus der Küche duftet! Genau wie bei Oma, wenn sie ihren berühmten Apfelkuchen oder ihr frisches Brot gebacken hat. Andererseits gibt es auch Kochgerüche der üblen Sorte, die es schnell zu vertreiben gilt. Wie das am besten geht und welche Düfte positiv wirken, haben wir im folgenden Beitrag zusammengetragen.


Immer den Düften und der Nase nach

Gerüche und Düfte beeinflussen ganz stark unser Unterbewusstsein. Manche Menschen verfügen über die Gabe, bis zu einer Billion Geruchmischungen unterscheiden zu können! Unser Geruchsinn ist immer aktiv. Permanent und mit jedem Atemzug riechen wir geschätzte 20.000 mal pro Tag – sowohl positive Düfte wie auch negative oder als übel empfundene Gerüche. Ist jedoch der Geruchsinn gestört, kann dies zu einem erheblichen Verlust an Lebensqualität führen.


Üble Gerüche in der Küche vertreiben

  • Mit Essigwasser im Verhältnis 1:2 lassen sich schlechte Gerüche besonders in Küche und Bad gut vertreiben. Aber auch alte Möbel können mit Essigwasser behandelt ihren Eigengeruch verlieren.
  • Einige Tropfen Lavendelöl verwandeln dein Putzwasser in einen Aromabooster.
  • Koch- oder Fettgeruch nach dem Braten von Fisch und Fleisch oder üble Kühlschrankgerüche bekämpfst du ebenfalls mit ein paar Hausmitteln, die du garantiert zuhause hast: Eine Schüssel mit Kaffeesatz auf die Heizung gestellt hilft oft schon nach kurzer Zeit.
  • Natron und Backpulver sind geeignete Mittel, um ungewollte Essensgerüche in der Küche zu neutralisieren.
  • Aber auch Duftkerzen mit Zimt oder Vanille sind beliebt, wenn es darum geht, üble Gerüche zu vertreiben.
  • Drei Esslöffel Natron oder auch etwas von deinem Waschpulver vertreiben lästige Gerüche aus deinem Mülleimer.
  • Im Kühlschrank verspricht etwas Zitronensaft schnelle Abhilfe bei üblem Geruch.
  • Riecht der Abfluss deines Spülbeckens, haben wir hier Tipps gesammelt, wie deine Spüle hygienisch sauber wird.

Düfte für jeden Wohnraum

Daheim kannst du dir ganz leicht die Wirkung guter Düfte für jeden Raum zunutze machen:

  • Im Bad macht der Duft von Zitronen, Orangen oder Grapefruit erwiesenermaßen sogar mehr Lust aufs Putzen.
  • Rosenduft erhellt das Gemüt und wirkt gegen Angstzustände und Verspannungen. Man sagt der Rose darüber hinaus auch aphrodisierende Eigenschaften nach.
  • Die Aromaöle der Fichtennadeln wirken reinigend, beruhigend und entkrampfend und sind fixer Bestandteil von Erkältungsbadezusätzen.
  • In deinem Schlafzimmer schaffst du mit Lavendel ein entspanntes und beruhigendes Einschlafklima. Melisse unterstützt dich beim Entspannen, sie wirkt auch entkrampfend und stresslindernd.
  • Im Büro hilft dir Minze bei der Konzentration und fördert klares Denken. Salbei vertreibt aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung negative Einflüsse.
  • Im Kinderzimmer hilft Rosmarin beim Lernen, denn er wirkt konzentrationsfördernd, gedächtnisstärkend und belebt den Kreislauf.
  • Selbst für den Kühlschrank oder den Geschirrspüler gibt es Duftkompositionen mit Zitrusnoten, die als besonders frisch, sauber oder wohlriechend empfunden werden.
  • Im Kleiderschrank halten Duftsäckchen mit Lavendel oder Zedernholz ungeliebte Motten fern.

Natürliche Raumdüfte

Synthetisch hergestellte Duftstoffe wirken manchmal sogar gesundheitsschädlich. Daher ist hier besondere Achtsamkeit geboten. Wenn du deine Räume natürlich beduften willst, so achte auf beste Rohstoffqualität der ätherischen Öle. Es sollten nur hochwertige Duftöle zur Anwendung kommen.

Tipp:
Selbstgesammelte Kräuter, Rosenblätter oder Lavendelzweige sorgen für ein besonderes Dufterlebnis. Schichte für deinen persönlichen DIY-Raumduft wohlriechende Blüten oder Blätter in ein Schraubglas. Gib etwas Salz zwischen jede Schicht, dies verhindert ein Faulen der Blüten. Lasse die Mischung etwa zwei Wochen kühl und verschlossen stehen. Wenn du dann Lust auf selbstgemachten Raumduft hast, brauchst du nur das Glas zu öffnen und den Duft wirken zu lassen.


Wenn es schnell gut riechen soll

Frisch gekochter Kaffee erweckt bekanntlich alle Lebensgeister. Orangenschalen auf der Heizung heben die Stimmung und verbreiten eine angenehme Atmosphäre. Frische Kräuterzweige wie Thymian oder Rosmarin in einer Schale beleben die Sinne. Unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind zu jeder Jahreszeit wichtig und können durch die richtigen Gerüche positiv beeinflusst werden.


Die richtigen Materialien beim Einrichten verwenden

Schon beim Einrichten kannst du eine optimale Ausgangssituation schaffen, indem du auf deine Wände Lehmputz oder Kalkfarbe aufbringst. Sie binden Gerüche. Das wussten bereits deine Großeltern, die alle Räume meist weiß kalkten. Mehr zur Kalkfarbe erfährst du hier.

Echte Massivholzmöbel wie beispielsweise aus Zirbe wirken besonders aufgrund ihres Duftes vorteilhaft für deine Gesundheit und fürs gesamte Raumklima. Die richtigen Zimmerpflanzen tun zusätzlich ihr Bestes, um die Luft in deinen Wohnräumen zu reinigen.


Welche Arten der Raumbeduftung gibt es?

  • Die simpelste aber schönste Art besteht wohl darin, ein buntes duftendes Blumenarrangement in die Wohnung zu holen. Die verschiedenen Blüten verströmen eine unaufdringliche Duftnote und heben meist allein durch ihre Farbenpracht deine Stimmung.
  • Ebenso einfach ist es, eine Schale beispielweise mit Kaffeepulver, Natron, Kräutern oder Orangenschalen aufzustellen.
  • Duftsteine werden mit Aromaölen beträufelt und geben nach und nach den von dir gewollten Duft an die Umgebung ab.
  • Mit Teelichtern bestückte traditionelle Aromalampen verströmen eine wohlige Atmosphäre. Die dezent in die Wasserschale eingetropften ätherische Öle bringen je nach Jahreszeit, Lust und Laune unterschiedlichste Duftvariationen in deine Wohnräume.
  • Elektrische Raumbedufter oder Diffuser sind derzeit im Trend. Sie kommen in reduziertem Design daher und verwandeln Wasser mit beigemischtem Duftöl in einen feinen duftenden Nebel.
  • Klassische Duftkerzen bringen besonders in der kalten Jahreszeit eine heimelige Stimmung ins Haus.
  • Auch einen Raumspray mit dem Duft deiner Wahl kannst du ganz einfach selbst herstellen. Vermische in einer Sprühflasche 300 ml Wasser mit 100 ml Alkohol (Wodka oder Korn) und ein paar Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl.

Wichtig bei all den verschiedenen Arten ist es, es keinesfalls zu übertreiben. Bei aller Liebe zu Düften und ihrer positiven Wirkung sollte man die Raumbeduftung doch dezent halten. Denn wird sie richtig gemacht, ist sie gerade noch angenehm wahrnehmbar und schafft so die gewünschte Wohlfühlatmosphäre.


Bildnachweis:

Shutterstock: ©New Africa, ©Mariia Boiko, ©Madeleine Steinbach, ©Krakenimages.com, ©wertinio


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