Raffinierte Restlküche

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Mal wieder zu viele Nudeln gekocht? Beim Reiskochen hast du ein Händchen, für zehn statt drei Personen zu kochen?

Wer ab und zu bei der Menge daneben greift, sollte den Gang zum Mülleimer aber auf keinen Fall zur Gewohnheit werden lassen. Lebensmittel können sowohl kreativ als auch schmackhaft verwertet werden.

Also Finger weg vom Abfalleimer und ein Hoch auf die Restlküche.

Pasta so weit das Auge reicht

Nudeln und andere Beilagen wie Reis oder Kartoffeln lassen sich wunderbar wiederverwerten und müssen nicht sofort in den Müll. Aus Pasta lassen sich wunderbar neue Gerichte zaubern – wie beispielsweise eine Frittata. Einfach die gekochten Nudeln mit Ei und Zutaten deiner Wahl – wie Gemüse, Schinken oder Käse – vermischen, in eine Auflaufform geben, überbacken und fertig. Diese Mahlzeit lässt sich gut verpacken und schmeckt auch als kalter Snack zum Mitnehmen. Ein Salat aus übriggebliebenen Nudeln ist ebenso schnell gemacht und lässt sich leicht aufbewahren.

Mit Reis lässt sich auch am Tag danach noch einiges zaubern. Wer zu viel gekocht hat, kann mit den Resten beispielsweise allerlei asiatische Gerichte wie Curry oder Hühnerpfannen, Reisfleisch oder sogar Süßspeisen wie Reis mit Kokosmilch und Mango zubereiten. Den Reis einfach gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag mit Saucen zubereiten, falls der Reis etwas trocken wurde.

Zu viele Kartoffeln eignen sich gut für Püree. Oder sie lassen sich schnell zu Puffern – wahlweise mit übrig gebliebenem Gemüse – verarbeiten. Anschließend kannst du diese einfach einfrieren.

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Einfrieren statt wegwerfen

Prinzipiell gilt, dass fertige Gerichte am besten sofort nach dem Abkühlen eingefroren werden, bevor sie im Müll landen. Speisen mit Saucen oder vorgekochte Gerichte können meist bedenkenlos in den Gefrierschrank und für später konserviert werden.

Zu viel Gemüse lässt sich wunderbar zu Suppen verarbeiten, die uns wärmend durch den kalten Winter bringen.


Einfrieren – die coolsten Tricks!

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Fleisch, Fisch und Geflügel richtig einfrieren!

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Restlküche für Profis

Wer wirklich aufs Ganze gehen möchte, kann sogar aus Abfällen Tolles kreieren. Aus Gemüseresten wie Schalen von Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Knoblauch und ähnlichem lässt sich eine klare Suppe selber machen. Die Reste nach dem Schälen im Gefrierschrank aufheben und bei ausreichend „Abfall“ einfach kochen und fertig.

Aus Apfelresten kann beispielsweise Essig angesetzt oder Tee gemacht werden, während Kartoffelschalen spielerisch leicht am Backblech zu Chips werden. Auch die Blätter von Karotten lassen sich verwenden – mit anderem Gemüse verfeinern, mit etwas Flüssigkeit mixen und schon hast du einen gesunden, grünen Smoothie.

Und altes, trockenes Brot sollte ebenfalls nicht die Mülltonne sehen, denn für herzhafte Aufläufe, Semmelbrösel oder Croutons eignet sich dieses meist perfekt.


Frischehit – so bleibt Brot länger saftig!

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Mittlerweile hat es die Restlküche sogar in die renommierten Küchen vieler Chefköche geschafft. Neben dem veganen Trend ist es nämlich auch wieder in Mode, Nahrungsmittel komplett zu verwerten, um gegen die derzeitige Wegwerfgesellschaft anzukämpfen. So werden aus Innereien neue Kreationen und Abfallprodukte wie Apfel- und Karottenschalen werden neu inszeniert.

An diesem Beispiel sollten wir uns unbedingt orientieren. Es ist wichtig, unseren Lebensmitteln bewusst eine zweite Chance zu geben und Reste zu verwerten, anstatt diese achtlos wegzuwerfen.

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