Eier kochen

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Aber richtig!

Zu hart, zu weich oder gar aufgeplatzt? Mit unseren Tipps gelingen dir deine Frühstückseier im Handumdrehen. Und keine Sorge, für diese simplen Tricks musst du keine Haube haben.


Weich – wachsweich – hart

Eier haben im Prinzip drei Garstufen, die wir mit der Garzeit bestimmen können.

weiches_ei

4 bis 5 Minuten: Je nachdem ob länger oder kürzer, ist das Eiweiß leicht geronnen oder schon fest. Das Eigelb ist flüssig bis sehr weich.

wachweiches_ei

6 bis 7 Minuten: Das Eigelb ist fest, der Kern in der Mitte aber noch cremig wachsweich.

hartes_ei

Ab 9 Minuten: Das Ei ist hart gekocht und schnittfest.

Hinweis: Möchtest du hart gekochte Eier mitnehmen, beispielsweise zum Wandern oder zu einem Picknick, empfehlen wir dir 12 Minuten Kochzeit.


Und so einfach geht’s

ei_kochen

Zum Kochen lässt du ausreichend Wasser, welches die Eier vollständig bedeckt, sprudeln aufkochen. Danach gibst du die Eier vorsichtig mithilfe eines Esslöffels ins Wasser und stellst die Uhr. Die Zeiten oben orientieren sich an einem Ei der Größe M mit Kühlschranktemperatur.

Geheimtipp für den ultimativen Frischetest: Das Ei einfach in ein volles Glas Wasser geben. Sinkt es zu Boden, ist es frisch, schwimmt es oben, hat es schon ein paar Tage auf dem Buckel und sollte nur mehr verkocht verzehrt werden.


Abschrecken – ja oder nein?

Hier scheiden sich die Geister. Wir raten dazu, weiche Eier definitiv kalt abzuschrecken, damit der Garprozess sofort gestoppt wird und dein Frühstücksei die gewünschte Konsistenz auch wirklich behält. Bei harten Eiern ist dieser Schritt nach dem Kochen nicht notwendig. Jedoch erleichtert das Abschrecken im Eiswasser das Schälen danach.

Tipp: Hart gekochte Eier halten auch mehrere Wochen im Kühlschrank. Die Schale muss jedoch intakt sein.


Hilfe – das Ei ist geplatzt!

Keine Sorge – das kann selbst den besten Köchen passieren. Siehst du bereits erste Risse in der Schale, musst du schnell handeln. Ein bisschen Salz und ein Schuss Essig im kochenden Wasser helfen, dass das austretende Eiweiß schneller gerinnt und nicht komplett nach außen tritt.

Um das Aufplatzen zu verhindern, nimmst du die Eier am besten schon vor dem Kochen aus dem Kühlschrank, damit der Temperaturunterschied nicht zu hoch ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die rohen Eier auch vor dem Kochen an der stumpfen Seite mit einer Nadel vorsichtig einstechen. So dehnt sich die Luft in der Kammer am unteren Ende nicht aus, sondern entweicht direkt und die Schale reißt nicht auf.


Aufgekocht

Wer seine Freunde zum Brunch einlädt, sollte zugleich auch ein Muffinblech zu Hand haben, denn so gelingt dir eine große Menge gekochter Eier unkompliziert im Ofen. Einfach die Eier in die Mulde des Blechs legen und bei 175 °C 25-30 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Et voilà – fertig sind die perfekten Frühstückseier. Und deine Freunde werden staunen.


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