Eier richtig lagern.

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So bleiben sie am längsten frisch

Sie haben zwar ein Ablaufdatum, aber irgendwie ist man sich nie so richtig sicher, wie lange Eier tatsächlich halten. Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du sie richtig lagerst, damit sie besonders lange frisch bleiben.


Wie lange sind Eier eigentlich haltbar?

Das offizielle Mindesthaltbarkeitsdatum bei einem herkömmlichen Hühnerei beträgt 28 Tage nach dem Legen. Dieses Datum findest du meist auch direkt auf das Produkt gedruckt. Diese Angabe bedeutet aber nicht, dass du das Ei danach direkt wegwerfen musst, denn ältere Exemplare können bei mindesten 70° noch bedenkenlos weiterverarbeitet werden. So kannst du sie für Kuchen oder andere Leckereien im Ofen verwenden.


Wie stellst du fest, ob ein Ei noch verwendbar ist?

000_Geruch

Der einfachste Indikator ist der Geruch – riecht das Ei beim Aufschlagen typisch schwefelig, muss es in den Abfall.

Beim zweiten Trick brauchst du lediglich ein Glas kaltes Wasser. Sinkt das Ei zu Boden, ist es frisch. Schwimmt es an der Oberfläche, sollte es entsorgt oder zumindest nur mehr beim Backen verwendet werden, sofern es den Geruchstest bestanden hat.

Du brauchst noch mehr Tipps zum Verwerten alter Lebensmittel? Dann haben wir Rezept-Ideen für eine raffinierte Restlküche!


Die richtige Wohlfühlzone

000_Eier_Aufbewaren

Frisch gekaufte Eier müssen nicht zwingend in den Kühlschrank, auch wenn sie dort etwas länger halten. Bei Zimmertemperatur, fernab von direkter Sonneneinstrahlung und warmen Heizkörpern, hält das Ei in etwa 18 Tage. In einer dunklen Vorratskammer hält ein Ei circa drei Wochen bei etwa 8°, während es im Kühlschrank bis zu vier Wochen frisch bleibt.

Aber aufgepasst! Kaufst du im Supermarkt eine gekühlte Packung, empfehlen wir dir den Heimtransport in einer Isoliertasche und auch Zuhause   eine Aufbewahrung im Kühlschrank. Eier vertragen nämlich keine großen Temperaturunterschiede, denn dabei bildet sich Kondenswasser in derSchale, wodurch Keime schneller in das Innere eindringen.


Alles hat seinen Platz

000_Kühlschrank

Viele Kühlschränke haben bereits ein eigens vorgesehenes Fach, wo sich die Eier am wohlsten fühlen. Ansonsten wählst du am besten im Kühlschrank eine Stelle, wo in etwa 8° herrschen – notfalls kannst du das auch mit einem Thermometer überprüfen und die Eier dann dort lagern.

Gehörst du zu den Menschen, die mehrmals stündlich den Kühlschrank checken? Dann lässt du die Eier am besten in der Packung, denn dort sind sie vor der Lichteinstrahlung geschützt.

Tipp: Bewahre deine Eier immer mit dem stumpfen Pol nach oben auf, da sich dort eine Luftblase befindet. Wird das Ei gedreht, löst sich die innere Eihaut ab und Bakterien dringen leichter ein.


Roh oder gekocht – was hält länger?

Prinzipiell unterscheidet sich die Dauer der Haltbarkeit kaum, denn auch harte Eier sind nach etwa vier Wochen noch genießbar. Wichtig ist nur, dass bereits gekochte Eier nicht abgeschreckt werden sollten, da dies die Haltbarkeit deutlich verkürzt.

Gewusst, dass eine intakte Schale mit einer dünnen Schicht, der sogenannten Cuticula überzogen ist? Diese sorgt die für die Langlebigkeit der Eier. Die Cuticula hält Keime und Bakterien fern und schützt zugleich vor schnellem Verderben. Aber aufgepasst – Wasser kann diesen natürlichen Schutz zerstören, deshalb dürfen Eier vor dem Lagern niemals gewaschen werden.


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