Popcorn selbermachen

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Kino-Feeling für die eigenen vier Wände

Erst der Duft von frischem Popcorn vervollständigt einen gemütlichen Filmabend zuhause. Wer keine Mikrowelle oder Popcornmaschine zur Hand hat, muss zum Topf greifen und somit die hohe Kunst der Popcorn-Zubereitung erlernen. Denn während die Klassiker Mikrowelle und Co für dich die Arbeit übernehmen, gehört zum Popcorn im Topf doch ein wenig Fingerspitzengefühl. Aber keine Sorge – wir erklären dir, wie’s klappt.


Und so geht’s

Zunächst brauchst du einen großen Topf oder eine Pfanne, in der du zwei bis drei Esslöffel Öl und eine gute Menge Mais erhitzt. Der Boden sollte knapp bedeckt sein. Verwende beim Erhitzen unbedingt einen Deckel!

Nachdem nun das erste Maiskorn aufgepoppt ist, musst du die Hitze sofort reduzieren und den Topf oder die Pfanne immer wieder schütteln, bis das Aufpoppen verstummt. Danach nimmst du dein Gefäß umgehend von der Herdplatte und füllst das fertige Popcorn schnell in eine andere Schüssel um, damit es im Nachhinein nicht noch weiter anbrennen kann.

Tipp: Wenn du auf Öl verzichten möchtest, greifst du am besten zu einer antihaftbeschichteten Pfanne.


Für echte Feinspitze

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Stellt man sich die Frage, ob salzig oder süß, scheiden sich die Geister. Diese Entscheidung überlassen wir gerne dir!

Für das klassische Kino-Popcorn träufelst nach dem Erhitzen auf das fertige Popcorn etwas geschmolzene Butter und nach Belieben Salz oder Zucker.

Wer kreativ werden möchte, kann auch buntes Popcorn mit Lebensmittelfarbe verschönern oder verschiedene Geschmäcker mit Paprika-, Curry- oder Chilipulver ausprobieren. Alternativ kannst du den Mais auch mit Gewürzölen wie Knoblauchöl oder ähnlichem zubereiten. Wer es ganz ausgefallen mag, probiert sich am besten an kreativen Toppings. Egal ob Cremes, Zuckerperlen oder Schokoglasur, den Variationen sind hier geschmacklich definitiv keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Verfeinere dein Popcorn während es noch warm ist, denn so bleiben die Zutaten besser haften.


Die Königsklasse: Karamellpopcorn

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Wer noch einen Schritt weiter gehen will, bereitet zuerst das Popcorn zu und karamellisiert dann Zucker. Danach wird beides vermischt und zum Abkühlen auf ein Backpapier gelegt, damit es im Anschluss auseinandergebrochen werden kann. Garnieren kannst du diese Variante mit Nüssen oder Gewürzen.


Zu welchem Öl soll ich greifen?

Prinzipiell kann jedes Öl verwendet werden, welches hohe Temperaturen um 200° C verträgt. Native, also unbehandelte und kaltgepresste Öle, darunter auch natives Olivenöl, sollten daher nicht verwendet werden.

Hinweis: Rapsöl und Salz vertragen sich nicht, denn die Kombination ergibt eine bittere Note. Wenn du also pikantes Popcorn machen möchtest, solltest du von diesem Öl die Finger lassen.

Nimm stattdessen raffinierte Öle wie Kokosfett, Sesamöl oder Butterschmalz, die sich zum Erhitzen von Speisen eignen.

Gewusst, dass Maiskörner aufgrund mikroskopisch kleiner Risse nicht aufpoppen? Diese entstehen, wenn die Körner bei einer Überlagerung austrocknen. In Folge kann es bei hoher Temperatur keinen Druck aufbauen und daher auch nicht aufpoppen.


Bildnachweis:

shutterstock: © BarthFotografie, ©Dean Drobot

unsplash: © mc-jefferson-agloro, © pylz-works, © robert-anasch


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