Ein hygienisches Spülbecken

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So sorgst du für Sauberkeit

Durch den Luxus eines Geschirrspülers müssen wir unsere Küchenutensilien nicht mehr mühsam von Hand waschen, lassen dadurch aber manchmal unser Spülbecken außer Acht. Und nachdem dieser Ort in der Küche zumeist am häufigsten mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, ist genau hier eine hygienische Reinigung besonders wichtig. Wir zeigen dir, wie du deine Spüle in regelmäßigen Abständen auf Vordermann bringst.


Spülbecken aus Edelstahl und Keramik

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Der häufigste Vertreter aller Spülen in unseren Küchen ist aus Edelstahl, zumal sich dieses Material auch sehr leicht reinigen lässt. Lauwarmes Wasser und ein wenig Spülmittel reichen aus, um die Fläche im Becken sauber zu halten. Wer seine Spüle zusätzlich zum Glänzen bringen will, greift am besten zu speziellen Pflegemitteln für Edelstahl.

Auch für Keramikbecken reichen Wasser und etwas Spülmittel aus. Verzichte jedoch auf aggressive Scheuermittel und kratzende Schwämme, da sonst die Oberfläche ihre Schutzfunktion verliert und Schmutz leichter ins Material eindringen kann. Das führt nach längerer Zeit zu unschönen Verfärbungen.


Im Trend: Silgranit-Spülen

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In modernen Küchen treffen wir immer öfter auf Spülbecken aus Silgranit. Die Zusammensetzung aus Granit, Acryl und Keramik macht das Material nicht nur edel, sondern auch extrem widerstandsfähig gegen Kratzer. Während sich diese Art des Spülbeckens ebenso leicht mit Wasser und Reinigungsmittel säubern lässt, verkraftet es auch einen Scheuerschwamm. Setzen sich leichte Verfärbungen an, solltest du das Becken entkalken. Dafür füllst du die ganze Spüle mit mindestens 60° C heißem Wasser, rührst ein wenig Vollwaschmittelpulver oder zwei Tassen Essig dazu und lässt die Flüssigkeit mindestens zwei Stunden – aber am besten über Nacht –einwirken. Der Kalk sollte sich nun gelöst haben oder kann durch leichtes Reiben entfernt werden.


Sag dem Kalk den Kampf an

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Nach dem Reinigen ist vor dem Reinigen. Nachdem du deine Spüle mit einem Haushaltsreiniger geputzt hast, trocknest du am besten das Becken und die Armaturen mit einem Mikrofasertuch ab. So verdunsten kleine Wassertropfen nicht direkt auf den Oberflächen und unschöne Kalkflecken entstehen erst gar nicht.

Hinweis: Eine regelmäßige Reinigung ist wichtig, damit du Bakterien und Keimen erst gar keine Chance gibst. So kannst du auf scharfe Desinfektionsmittel verzichten und deine Spüle bleibt trotzdem hygienisch.

Möchtest du beim Saubermachen auf chemische Unterstützer verzichten, gibt es auch bewährte Hausmittel gegen Kalk. Essig oder Zitronenreiniger sind die kräftigsten Vertreter von Mutter Natur. Einfach ein paar Tropfen davon auf deinen Spülschwamm geben und die Oberflächen damit reinigen, mit einem Mikrofasertuch trocken wischen et voilà: Deine Küchenspüle erstrahlt in natürlichem Glanz.

Tipp: Sind deine Kalkflecken besonders hartnäckig, wirkt Essig-Essenz wahre Wunder. Einfach ein Tuch oder eine Küchenrolle darin tränken, auf die betroffene Stelle legen. Nach einer halben Stunde lassen sich die Flecke durch leichtes Reiben entfernen.


Das Siebkörbchen und der Abfluss

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Auch das Sieb direkt im Becken braucht viel Aufmerksamkeit. Da sich hier oft unschöne Schmutzansammlungen befinden, muss es ebenfalls in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Dafür erhitzt du 250 ml Wasser und gibst einen Teelöffel Geschirrspülpulver auf den geschlossenen Ablauf mit Siebeinsatz. Danach gießt du das heiße Wasser auf das Pulver, welches du dann etwa 30 Sekunden einwirken lässt. Den Rand des Ablaufs und das Sieb selbst putzt du am besten mit einer Geschirrbürste und spülst dann mit klarem Wasser nach.

Um unangenehme Gerüche in der Küche (Link  Blog Gerüche) zu vermeiden, gilt es auch, den Abfluss sauber zu halten. Einfache Hausmittel wie Essig, Backpulver oder Cola helfen, das Abflussrohr von Ablagerungen zu befreien. Haben sich schon hartnäckige Verstopfungen gebildet, hilft eine Saugglocke oder chemische Reiniger aus der Drogerie, die über Nacht wirken.

Achtung: Unser Küchenschwamm ist eine regelrechte Bakterienschleuder! In alten Tüchern, Schwämmen und Lappen sammeln sich durch die Feuchtigkeit zahlreiche Keime und Bakterien. Einmal pro Woche sollten diese also entweder in der Waschmaschine bei 60° C gewaschen werden oder direkt im Müll landen und ausgetauscht werden.


Bildnachweis:

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